Einmal im Jahr stehen Berufsfischer nach Aal an. Rund 2,2 Tonnen Jungaale hat die Fischereischutzgenossenschaft in dieser Woche unter ihren Mitgliedern aufgeteilt. Die neuerliche Besatzaktion soll bei der Wiederauffüllung des europäischen Aalbestandes helfen. In den Reusen der Fischer landet Jahre später nur ein kleiner Teil der Aale.

Glibberige Sache: Fischer Thomas Schröder (l.) holt sich seinen Anteil Jungaale für die Lehniner Gewässer. Quelle: Frank Bürstenbinder

Mit dem künstlichen Besatz sorgen die Berufsfischer von Strodehne bis Ketzin für die Wiederauffüllung des europäischen Aalbestandes, der viele Jahre rückläufig war. Schon seit 2006 koordiniert die Fischereischutzgenossenschaft Havel (FSG) in Brandenburg ein Pilotprojekt zur Förderung des Aallaicherbestandes. Zielstellung ist, dass mindestens 40 Prozent der ausgesetzten Aale nach ihrem 8- bis 15-jährigen Leben im Binnenwasser die Rückwanderung in die Laichgebiete im Golf von Mexiko antreten und erfolgreich zur Reproduktion des Aalbestandes beitragen.Quelle: MAZ

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